szmmctag
Suche blog.de

  • Aussie zum Dritten

    Mal wieder eine schöne Busfahrt gerade durch Kambodscha, gute Gelegenheit die letzte Etappe unseres Aussie Trips runter zu schreiben. Unser erster Stopp war byron bay, einem kleinen alternativen Örtchen. Falls ich irgendwann mal auswandern sollte, wäre Byron auf jeden Fall ganz weit oben auf der Liste möglicher Orte. Super lässige Atmosphäre, viele coole Bars und Cafés, n geiler Strand und nur entspannte Leute, darunter zahlreiche Hippies. Stef gings ähnlich wie mir und so stand fest, dass wir Silvester auch hier verbringen werden.

    IMG_20150125_214227IMG_20150123_155035
    Zunächst stand aber noch Weihnachten an, wo wir in Brisbane ein Appartement gemietet hatten. Im Prinzip haben wir die Tage nur lecker gegessen, noch leckerer getrunken und einfach gefaulenzt. Richtige Weihnachtsstimmung kam bei knapp 30 Grad zwar nicht auf, aber waren trotzdem ein paar schöne Tage. Vor allem war es nach 3 Wochen im Auto mal ganz angenehm, in nem richtigen Bett zu schlafen.
    Für die Tage nach Weihnachten hatten wir uns ne Tour auf Fraser Island gebucht. Da die Insel komplett aus Sand besteht, heizt man da nur mit Jeeps umher und der Strand glich zum Teil eher ner Rennstrecke. Definitiv aber ne super (anstrengende) Erfahrung, mal selbst durch die Dünen zu fahren. Abends waren wir immer in nem Camp u.a. zusammen mit zahlreichen besoffenen Iren, zwei lustigen chinesischen Mädels, die alles und jeden - vor allem aber sich selbst - fotografiert haben und natürlich vielen vielen Deutschen. Im Meer kann man wegen der Haie leider nicht baden gehen, dafür gibt's aber die Champagner Pools - natürliche Felsformationen, direkt am Meer, wo permanent Wellen ran klatschen und dadurch das Wasser so sprudelt wie ne Flasche Moët. Besagte Haie haben wir zwar nicht gesehen, dafür aber wie schon auf Hawaii einige Mantas und Schildkröten :)

    IMG_20150123_160825IMG_20150123_161323

    IMG_20150123_160753IMG_20150125_214320

    Nach diesen 3 Tagen war dann auch schon Silvester gekommen und wir machten uns auf den Weg nach Byron Bay, wo wir ganz gechillt am Strand ohne großes Feuerwerk ins neue Jahr gestartet sind. Steffi behauptet ja, dass ich an dem abend ziemlich betrunken war. Ich erinnere mich aber noch an alle Details ;)
    Unsere (fast) letzten Tage verbrachten wir in Surfers Paradise, von wo aus unser Flug in die Südsee ging. Nach viel hin und her hatten wir uns für Vanuatu entschieden, einem kleinen Inselstaat mit großer Sprachvielfalt: mehr als 120 verschiedene Sprachen / Dialekte werden dort gesprochen. Die Ankunft dort war, wie man sich die Südsee vorstellt: super freundliche Menschen mit Blumenkränzen spielten auf der Ukulele und sangen fröhlich vor sich hin.
    Nachdem wir uns die beschauliche Hauptstadt Port Vila zunächst zu Fuß angeschaut haben, wurde am nächsten Tag die ganze Insel erkundet. In den kleinen Dörfern auf dem Land leben die Leute noch fernab von Facebook, HD TV und anderem Zeugs. Dafür haben sie Kava. Viel Kava. Das ist ne Wurzelfrucht, die klein geraspelt wird und dann mit Wasser gemischt. Traditionell war es nur den Männern erlaubt, den Drink zu nehmen, um z.B. mit Geistern sprechen zu können. Heute ist es schon ein wenig lockerer und so haben auch wir beide unsere Kava Erfahrungen im Rahmen einer kleinen Zeremonie gemacht. Uiuiui sag ich nur ;) Die Vanuati sind natürlich schon dran gewöhnt und trinken das des öfteren, uns haben zwei Kokosschalen voll gereicht!

    IMG_20150123_160939IMG_20150123_161006IMG_20150123_161218

    Die Amis haben Vanuatu im zweiten Weltkrieg als Basis für knapp 500.000 Soldaten genutzt und so finden sich noch zahlreiche alte Panzer, abgestürzte Flugzeuge über die Insel verteilt. Ein lustiger alter Opa hat daraus in einer Blechhütte ein Kriegsmuseum gemacht und uns ein bissl was dazu erzählt. Sein Highlight waren allerdings nicht die ganzen Waffen etc. sondern alte Cola Flaschen, die aus unterschiedlichen Städten kamen. Darüber wurde ca. 10 Minuten referiert :-)

    IMG_20150123_161137IMG_20150123_161048
    Leider war Regenzeit und wir konnten gar nicht mehr so viel machen, am vorletzten Tag waren wir aber nochmal mit einem Boot auf einer einsamen Insel bei Traumwetter, haben uns gesonnt, viele viele bunte Fische beim Schnorcheln gesehen und es uns gut gehen lassen. Gut erholt ging es dann nochmal zurück nach Brisbane für zwei Tage, von wo aus wir nach Asien gestartet sind. Dazu dann demnächst mehr...

  • Roadtrip

    Grad sitz ich im Flieger von Vanuatu nach Brisbane und nutz mal die Zeit für den nächsten Eintrag. Nachdem wir drei zunächst Adelaide angeschaut haben, mussten wir noch die Zeit bis zum Abflug am nächsten Morgen totschlagen. Leider ist der Flughafen nachts geschlossen und so wurden es 7 sehr lange Stunden in einem Pub. Irgendwie haben wirs überstanden und landeten dann in tropischer Hitze in Cairns, wo wir direkt in den Hostel Pool springen konnten :-) Wir hatten nun gut zwei Wochen Zeit, um rund 2000km nach Süden zu fahren. Weil wir aber nochmal in den Dschungel wollten, gings zunächst in Richtung Norden. Auf dem Weg dahin stand bei gefühlten 40 Grad ein Anhalter in der Mittagssonne und wir entschlossen uns, den armen Kerl mitzunehmen. Wie sich rausstellte, war er ebenfalls aus Berlin und leistete uns die nächsten Tage Gesellschaft. Überhaupt hat man in Australien das Gefühl, dass fast nur Deutsche unterwegs sind. Selbst bei unserer 6 Stunden Wanderung durch den Dschungel trafen wir neben einigen Schlangen, Waranen und zahlreichen Blutegeln nur auf Landsleute.
    IMG_20150119_201920IMG_20150119_202024IMG_20150119_202412

    Unser Weg südwärts ging entlang einer traumhaften Küste mit weißen, breiten Stränden. Blöd ist nur, dass man nirgends einfach mal ins Wasser springen kann, da den ganzen Sommer Quallen drin schwimmen, deren Gift im schlimmsten Fall tödlich ist. In einigen Orten gibt's daher zumindest abgesperrte Bereiche im Meer, wo unter Wasser Zäune sind, die die Quallen abhalten sollen. So zum Beispiel auch in Port Douglas, unserem nächsten Stopp. Wir sind noch entspannt baden gegangen, zwei Tage später ist da einer gestorben. Grund war jedoch keine Qualle, sondern ein Hai (wie der wohl durch den Zaun gekommen sein mag...)
    Als ob das nicht genug fiese Tiere wären, sind überall noch Warnschilder vor Krokodilen.

    IMG_20150119_205417IMG_20150119_205342

    Um uns die ganzen Tiere mal in einer etwas "geschützten" Umgebung anzuschauen, sind wir in einen animal Park gegangen, mein Highlight war der Wombat - das gechillteste Tier überhaupt (hat sich vom Ranger die ganze Zeit den Bauch kraulen lassen :-) und als es ihm zu viel war, hat er ihn einfach angepinkelt) ansonsten gab es zahlreiche aggressive Enten und Kängurus, die einem aus der Hand gefressen haben. Ebenfalls beim Fressen zugeschaut haben wir den Krokodilen, allerdings aus sicherer Distanz: die Ranger haben ein Stück Fleisch über das völlig trübe Wasser gehalten und auf einmal springt son 5 Meter langes Wesen hoch und gönnt sich mit net lauten Schnappen das Leckerli. Bei der Wahl unserer Zeltplätze in den nächsten Tagen hat dieses Schauspiel insbesondere bei Marty, der ja im Zelt eischlafen musste, nen bleibenden Eindruck hinterlassen...
    IMG_20150119_205203IMG_20150119_205232IMG_20150119_205310

    Nächster Stopp war Airlie Beach, wo wir dann endlich mal im great barrier reef schnorcheln gegangen sind. Mit einem ca. 80 Jahre alten Segelschiff, dass schon ein paar Abenteuer erlebt hat, gings es zu den whitsunday island: weisse Strände, kristallklares Wasser und viele viele bunte Fische. Einfach traumhaft! Nach diesen zwei Tagen stand dann erstmal essen und trinken im Vordergrund: erst in Rockhampton, dem "Steak Capital Australias" lecker gegessen und anschließend in Bundaberg die örtliche Rum-Distillerie besichtigt und diverse Schnäpse gekostet und für den Wegverzehr gekauft :-)
    Langsam gehen mir die Superlative aus, aber unser anschließender Stop war wirklich ein einmaliges Erlebnis: jedes Jahr zwischen November und Januar kommen an einem kleinen Küstenabschnitt riesige Meeresschildkröten an Land und legen dort ihre Eier ab. Wir hatten Glück und konnten aus nächster Nähe anschauen, wie sie erst aus dem Ozean kommt, dann ca. Ne Stunde ein Loch buddelt, ihre Eier legt, alles wieder zugräbt und verschwindet. Schildkröten sind erst im hohen Alter (30 Jahre...) soweit, dass sie für Nachwuchs sorgen. Anhand von Sendern konnte der Ranger feststellen, dass unsere Schildi genau mein Jahrgang war :-)
    IMG_20150119_204702IMG_20150119_204752

    IMG_20150119_204842IMG_20150119_205118
    Mit diesen tollen Eindrücken gings weiter gen Süden über Rainbow Beach, einem der schönsten Strände überhaupt, extremen Gewittern zwischendurch In Noosa und schließlich nochmal in die Berge. Hier haben wir eine kleine Nachtwanderung gemacht, die uns in eine grün leuchtende Höhle führte. An der Decke saßen nämlich tausende Glühwürmchen, die das ganze wie ein Sternenhimmel aussehen ließen. Auf dem Weg dahin sind wir beinahe über eine ca. 2 Meter lange Python gestolpert, die nicht wirklich interessiert daran war, uns schnell Platz zu machen :-)
    Danach war schon Martys letzter Abend is Aussie angebrochen und wir verabschiedeten ihn standesgemäß mit einem Bbq am Strand, die man eigentlich überall an der Küste kostenlos nutzen kann. Nur vernünftige Würste jibts nich. Nachdem wir Marty zum Flughafen gebracht hatten, war ich also mit Steffi allein. Was wir da so erlebt haben, erzähl ich Euch beim nächsten Eintrag...

    IMG_20150119_205042IMG_20150119_205001

  • Aussie, die Erste

    Ich bin jetzt schon über 6 Wochen unterwegs und habe es immer noch nicht auf die Reihe bekommen, die vielen Erlebnisse in Australien runter zu schreiben. Jetzt bin ich auf Vanuatu in der Südsee und seit Tagen ist nur Kackwetter - also starte ich mal wieder n Versuch :-)
    Los ging es wie gesagt in Melbourne, wo mich Steffi In Empfang nahm und auch für die nächsten Tage meinen Guide spielte, da sie schon einige Wochen hier verbracht hatte. Melbourne mit seinen vielen kleinen Cafés und Bars hat schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Berlin und war so ein super Start, um sich erstmal zu aklimatisieren. Hat irgendwie trotzdem nicht so recht geklappt, denn schon nach 2 Tagen war ich direkt mal krank.
    Da wir aber einiges vor hatten, gings unter ordentlich Medikamenteneinfluss Richtung Süden. Unser Auto war gleichzeitig der schlafplatz für die kommende Woche, Lumatra hinten rein geknallt und los gings auf der linken Seite :-) Erster Stopp war Philipp Island, wo jeden Abend kleine Pinguine von der Jagd zurück kehren, um den hungrigen Nachwuchs zu versorgen. Pünktlich zum Sonnenuntergang kommen erst einige Mutige und dann immer mehr aus dem Wasser gewatschelt. Das Spektakel haben wir uns ne Stunde angeschaut und uns danach selbst nen Schlafplatz gesucht. Dabei liefen uns auch die ersten Kängurus über den Weg - es sollten bei Weitem nicht die letzten bleiben.
    Die nächsten Tage ging es weiter auf der Great Ocean Road entlang der Pazifikküste, wo man am liebsten alle 5 Minuten für ein Foto anhalten will. Ein weiteres Highlight war auf jeden Fall die erste Begegnung mit Koalas :-) wenn man ein wenig ins Hinterland geht und die vielen Eukalyptusbäume rauf schaut, sieht man ziemlich schnell einige der wuschligen Kollegen. Zunächst dachte ich, mein Magen knurrt aber laut. Tatsächlich war es aber ein Koalamännchen, dass anscheinend einer Dame imponieren wollte und die anderen Jungs rundherum vertreiben wollte. So ein Verhalten traut man diesen süßen Tieren echt nicht unbedingt zu, wenn man sie eigentlich nur halb schlafend und faul rum liegend kennt.
    Nach diesen vielen Tier-Begegnungen war der nächste Zwischenstopp dann Apollo Bay, wo meine liebe Cousine Katja seit 2 Jahren wohnt. Pünktlich zu ihrem Geburtstag im Dezember gab's Glühwein bei 20 Grad Außentemperatur und es wurde gegrillt :-) Da wir noch über 1000km zu fahren hatten, gings schon nach 2 Tagen weiter entlang der Küste, durch ewig lange Steppe in Richtung Berge.
    Um den Eintrag nicht noch länger werden zu lassen, kürze ich mal ab und springe zu unserem Besuch in Hahndorf über. Wie ihr euch beim Namen vermutlich denken könnt, ist das ein Dorf deutschen Ursprungs. Und so gab es nach einer langen Woche endlich wieder deutsches Bier und ne Wurst mitten in Südaustralien :-) gut gestärkt gings weiter nach Tanunda, einer Weinregion, wo wir Steffis Kumpel Marty abgeholt haben. Mit ihm zusammen starteten wir dann den nächsten Roadtrip. Fortsetzung folgt...

    SAM_1551~2SAM_1562~2SAM_1536~2SAM_1544~2SAM_1545~2

  • Ab in den Süden

    Hallo Freunde, 
    nach längerer Pause werde ich hier im Blog mal wieder ein paar Reiseberichte schreiben, um euch von meiner aktuellen Tour zu berichten.
    Dienstag abend ging es mit sportlichem Kurzhaarschnitt von Berlin nach Melbourne. Aufgrund der ca. 20000km Distanz gibt's bisher noch keinen Direktflug. Erster Stop war daher zunächst Abu Dhabi. Dort kam ich morgens um 7 an und hatte extra einen späten Weiterflug gewählt, so dass ich mir noch ein wenig die Stadt anschauen kann.
    Nunja, insgesamt wars ein eher durchwachsener Aufenthalt (und das sag ich nicht nur, weil ich den Text übermüdet aufm zweiten Flug schreib und immer noch 9 Stunden zu fliegen sind |-O) 
    Warum? Ich hatte den Eindruck, Abu Dhabi ist eine einzige Baustelle und das, was schon fertig is, sind unüberschaubare Malls. Klar sehen die Wolkenkratzer beeindruckend aus, aber irgendwie wirkt alles so künstlich und vor allem ohne Leben. Naja, ich habe das beste draus gemacht, die pralle Sonne genossen, Eis gegessen und viel Bus gefahren :-) 
    Abends ging es dann weiter Richtung Melbourne, wo mich Steffi 13 Stunden später empfing.
    Bis demnächst 
     

    2015-01-12_11.59.18 SAM_1396~2SAM_1392~3

  • Buenos Aires

    Hello,

    Buenos Aires ist ne grossartige Stadt, wenn auch etwas zu gross fuer mich :) es faengt schon bei dem uebelsten Chaos am Busterminal an und wenn man dann auf den 12-spurigen Strassen durch die Stadt kriecht, weiss man, was dis fuern Moloch is.

    Die Gegend in der unser Hotel war, is super schoen. Jede Menge Cafes und Bars sowie Boutiquen zum Shoppen. N bisschen wie der Prenzlauer Berg, nur ohne Schwaben ;)
    Gut Essen kann man natuerlich auch - ich hab mehr als 1 perfektes Steak gegessen!

    Abends waren wir jeden Tag feiern, daher hab ich eben auf meinem ersten 11 Stundenflug wie ein Baby geschlafen. In BA haben wir uns mit ein paar Australiern getroffen und die haben alle einen kleinen Schaden, also perfekt zum Partymachen.

    Das Nachtleben is vergleichbar mit Berlin, sowohl von der Musik als auch den Zeiten. Auch die Sonnenbrillenfraktion treibt sich hier in den Clubs rum ;)

    Eines der Highlights war das Fussballspiel der Boca Juniors. Von der Atmosphaere nicht mal ansatzweise vergleichbar mit deutschen Stadien. Die Fans machen einfach 2 Stunden Daueralarm. Selbst bei den 2 Gegentoren haben sie eher noch mehr gesungen und Party gemacht. Grandios!!

    Montag waren wir bei ner Art "Trommelshow", was jetz erstma nich so spannend klingt. Is bissl schwer zu beschreiben, aber im Prinzip isses wie n kleiner Karneval, wo alle Leute tanzen und einfach ne gute Zeit haben.

    Gestern war dann schon der letzte Tag, wo wir nochmal n Ausflug nach Tigre gemacht haben. Dort muenden mehrere grosse Fluesse ineinander, wodurch ganz viele kleine Inseln und Wasserstrassen entstanden sind. Ein wenig vergleichbar mit Venedig. Abends gings dann mitm Flieger nach Dallas, wo ich gerade fuer 10 Stunden die Zeit totschlage, daher auch der lange Eintrag ;)

    Freu mich auf Deutschland, auch wenns in Shorts sicher ein wenig frisch wird bei der Ankunft...

    Bis bald

  • vom Gletscher zum Strand

    Freunde,

    Zum zweiten Mal heisst es jetz Abschied nehmen von Suedamerika - diesmal wirklich ;)

    Die letzten Tage waren sehr partylastig und mit kaum Schlaf verbunden. Aber zunaechst nochmal ne Woche zurueck: von den Gletschern gings mitm Flieger nach Puerto Madryn zum Faulenzen an den Strand.

    Donnerstag haben wir dann zusammen mit einem Schweizer und nem sehr lustigen Malayen, der seit 3 Jahren unterwegs is, einen Ausflug in den Nationalpark gemacht, um Orcas zu sehen. Leider hatten wir kein Glueck, aber dafuer gabs Seeloewen, Seeelefanten und Pinguine zu sehen. Besonders letztere sind superlustig zu beobachten, wie sie so umher watscheln.

    Mit dem naechsten Nachtbus gings dann nach Buenos Aires, wo wir uns mit ein paar Australiern getroffen haben, die wir aus Peru kennen. Was is Buenos Aires so passiert is, berichte ich im naechsten Einrtrag :)

  • Gletscherparadies

    Freunde,

    ich schulde euch ja zunaechst noch den Abschluss der 28 Stunden Busfahrt. Kurz vor unserem Ziel El Calafate wurde der Bus gestoppt und zunaechst routinemaessig von der Polizei die Paesse kontrolliert. Anschliessend durften zusaetzlich alle ihre Rucksaecke praesentieren und alles wurde einmal mit Hunden abgeschnuppert.
    Bei einer Familie mit kleinem Kind schlug der Hund dann an, so dass die Familie direkt bei der Polizei bleiben durfte, die irgendwas von Cocaina und Marihuana und boese, boese faselte (soweit ich das verstehen konnte).

    Fuer uns gings jedoch weiter und so konnten wir am Samstag ne Tour zum Perito Moreno machen, einem der wenigen Gletscher weltweit, die groesser werden. Da ein grosser Teil im Wasser ist und wir mit dem Boot an die Eisberge rangefahren sind, kann man schon denken, man sei in der Antarktis. Durch die Sonneneinstrahlung loesen sich immer mal wieder riesige Brocken, die dann mit einem enormen Donner ins Wasser krachen. Wahnsinn!

    Sonntag sind wir weiter nach El Chalten, einem Eldorado fuer Kletterer weltweit. Wir haben nachmittags nur ne kleine Tour zum Wasserfall gemacht und das gute Wetter genossen. Montag stand nochmal eine schoene 10 Stunden Wanderung auf unserm Programm, vorbei an zwei Gletschern zu einem Bergsee mit Eisbergen in der Mitte. Schon eine ziemlich unwirkliche Landschaft.

    Jetz geht's mit dem Flieger nach Puerto Madryn, wo wir ein bissl Zeit am Strand verbringen werden :)

    Bis bald

  • Von Chile nach Argentinien

    Hola Zusammen,

    Teil 2 des Suedamerika-Trips is in vollem Gange. Nach angenehmen 28 Stunden Flug mit Stops in London und Miami bin ich Freitag frueh in Santiago de Chile angekommen. Dort hab ich mich mit Sofia getroffen und sie hat mir die Stadt gezeigt, da sie schon ein paar Tage da war.

    Nachdem wir nachmittags n bissl shoppen waren, hatten wir auch das richtige Outfit, um abends feiern zu gehen. War ne grossartige Nacht - die Suedamerikaner wissen auf jeden Fall wie man tanzt und feiert :)
    Da der Abend etwas laenger war, hab ich den kompletten Samstag auf der Dachterasse verbracht, mich erholt und gesonnt. Abends sind wir mit dem Nachtbus ins 1000km suedlich gelegene Puerto Montt gefahren - einer kleinen Hafenstadt am Pazifik.

    Dort gabs leckeren frischen Fisch zum Mittag, man haette allerdings auch Bratwurst mit Sauerkraut essen koennen. In Chile und speziell in dem Oertchen ist schon recht viel vom deutschen Einfluss zu merken: Es gibt haufenweise deutsches Bier und urige Kneipen und wir haben im Haus Corinna uebernachtet :) insgesamt fuehlt man sich sehr sicher und weil alles gut organisiert is, wird Chile auch das "Deutschland Suedamerikas" genannt...

    Seit Montag sind wir nun in Argentinien, in Bariloche. Die Stadt liegt an einem riesigen See und Nationalpark, daher haben wir uns Dienstag Mountainbikes geschnappt, die atemberaubende Landschaft erkundet und in der Sonne gepicknickt. Zur Entspannung gings abends ins Jacuzzi...

    Mittwoch waren wir kayaken auf einem riesigen See im Nationalpark, was auch richtig Spass gemacht hat. Donnerstag frueh hiess es dann: "Einsteigen, Bus fahren!". Und das fuer zarte 28 Stunden, um nach El Calafate zu kommen. Und was ist das passende Ende so ner Busfahrt?

    Richtig: Ne Drogenrazzia. Dazu dann im naechsten Eintrag mehr ;)

    Bis demnaechst

  • Einmal Amerika und zurück!

    Freunde,

    was soll ich sagen: Ich bin wieder on the road :) Verrückte 10 Tage...

    Doch fangen wir von vorne an. Ich bin ja in der Nacht von Sonntag auf Montag nach San Francisco geflogen und dort bei strahlendem Sonnenschein angekommen. Daher habe ich mich gleich Richtung Hafen begeben und dort ein wenig am Wasser gechillt. Anschließend den Tag am Pier verbracht, Golden Gate Park besucht und das ein oder andere Bier in der Sonne getrunken.

    Abends bin ich weiter nach Berkeley gefahren um mich mit Michael, einem alten Studienkumpel zu treffen, der dort grad seinen Doktor macht. Er wohnt in einem Haus mit 50 anderen Studenten. Großartig! Alle treffen sich immer abends gemeinsam zum Essen und trinken und so war es ein sehr cooler Abend.
    Am nächsten Tag bin ich erst auf einen kleinen Berg gewandert, von wo aus man die ganze Bucht von San Francisco, Berkeley etc sieht. Danach hab ich mir ein Lacrosse-Spiel der Unimannschaft angeschaut und mich zum Mittag mit Michael und Julian, einem weiteren Studienkumpel getroffen. Beide haben mir dann ihr Labor gezeigt, wo sie an Teilen für Quantencomputer forschen. (Jungs, ich hoffe, ich erzähl nich völligen Bullshit :)) In dem lab wurde vor gut 70 Jahren auch an der Atombombe geforscht...

    Abends ging es dann wieder nach Kanada, wo zarte -30 Grad waren. Zum Glück wurde ich abgeholt von Kevin, den ich in Bolivien kennengelernt hab, sowie Jana. Mein eigentlicher Plan war mal, noch 2 Wochen in Kanada zu bleiben. Nunja, ich bin jedoch schon am Freitag wieder zurück geflogen, da ich mich von Jana getrennt habe.

    Jetz war ich 5 Tage in Berlin, wo mir ein wenig die Decke auf den Kopf gefallen ist. Daher hab ich einen Flug nach Chile gebucht. Dort werd ich mich mit Sofia treffen, die auch in den 4 Wochen in Peru und Bolivien mit unterwegs war. Wir werden dann zusammen Richtung Argentinien reisen. Ich werd berichten!

    Und falls Fragen aufkommen: Nein, sie ist nicht der Grund für die Trennung :)

  • Sommer, Sonne, Sand und Meer

    Amigos,

    Der Monat in Suedamerika is rum und die letzte Woche war nochmal richtig gut.

    In Arequipa gestartet waren wir erst in heissen Quellen in nem Canyon und am naechsten Morgen haben wir Kondore beobachtet. Mit gut 3 Metern Spannweite sind das mit die groessten Voegel der Welt und dadurch, dass sie einem so nahe kommen, umso beeindruckender.

    Abends waren wir dann nochmal feiern und ich konnte mit meinen unglaublichen Salsa-Kuensten brillieren :) zum Glueck war der naechste Tag frei, da nicht alle den abend unbeschadet ueberstanden haben...

    Donnerstag sind wir in die Nazca-Wueste gefahren, wo man zum einen 2000 Jahre alte Mumien anschauen kann. Zum anderen haben hier Menschen vor mehreren hundert Jahren riesige Skulpturen in die Wueste gezeichnet, die man nur aus der Luft erkennen kann. Daher hab ich n kleinen Rundflug mit ner Cessna gemacht. Schon seltsam, wenn mitten auf einem Berg ne hundert Meter grosse Zeichnung eines Aliens zu sehen ist.
    Abends war bei angenehmen 29 Grad Poolparty angesagt...

    Freitag ging es weiter in eine richtige Sandwueste, wo auch die Rallye Dakar vor 2 Wochen langging. Dort sind wir mit nem Buggy durch die Duehnen geheizt und waren Sandboarden. Beides richtig geil!!
    Anschliessend waren wir in nem Weinanbaugebiet ein paar Pisco kosten :)

    Gestern frueh sind wir mit nem Speedboot zu kleinen Inseln gefahren, die auch Mini-Galapagos genannt werden. Dort leben Pinguine, Seeloewen und insgesamt mehr
    als 200.000 Voegel. Einer von denen hat mir auf die Schulter gekackt...

    Nach ner Erfrischung im Ozean ging es dann nach Lima, wo wir unseren letzten Abend verbrachten! Heute noch n bissl die Stadt angeschaut und nun geht's nach San Fran :)

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.