szmmctag
Suche blog.de

  • Asien die Letzte - von Thailand nach Malaysia

    Nach all den vielen Nachtbus-Fahrten und z.T. doch eher bescheidenen Unterkünften wollten wir uns in Bangkok mal was gönnen. Und da ich aus meiner Beraterzeit noch ein paar Hotelpunkte übrig hatte, konnten wir das für nen schmalen Taler auch machen. Das "W" Hotel war für mich persönlich das beste Hotel, in dem ich bisher war - alleine beim Frühstück wären wir am liebsten den ganzen Tag geblieben. Wir erkundeten von da aus diese riesige Stadt, erholten uns in der Mittagssonne mit Cocktails am Pool und ließen einfach ein wenig die Seele baumeln. Wer mal n paar Tage in Bangkok ist und sich was gönnen will, dem kann ich das Hotel wärmstens empfehlen.
    Nach 3 Tagen Stadtleben gings dann mit Air Asia Richtung Koh Pha Ngang, wo wir pünktlich zur Full Moon Party ankamen. Zum Glück sogar noch ein wenig früher, so dass wir ganz in Ruhe mit dem Roller die Insel anschauen konnten. Trotz des Hypes um die Party und seine mittlerweile zahlreichen Ableger (half moon, black moon, jungle, pre / after party) ist die Atmosphäre auf der Insel immer noch sehr entspannt und man findet viele kleine Buchten, wo man seine Ruhe hat und ne Kokosnuss schlürfen kann. Das war zumindest unser Programm mit Unterbrechungen zum Schnorcheln oder Probieren des leckeren Seafoods. Die Party an sich war dann wenig spektakulär: der komplette schöne Strand ist zugebaut mit Bars, wo eimerweise Alkohol verkauft wird, der dann später über verschiedene Kanäle der Menschen wieder im Meer landet. Mit einem entsprechend angepassten Pegel kann man sich das mal anschauen und sich ein wenig amüsieren :-)

    IMG_20150318_222715IMG_20150318_225355IMG_20150318_222858

    Wir hatten uns entschieden, direkt am morgen danach um 7 die Fähre gen Süden zu nehmen. Die anschließende 9 Stunden Busfahrt-Odyssee mit diversen Halten im Nirgendwo war genau das richtige mit nem Restalkohol von 1,5 Promille und dezent nervösem Magen. Froh im fest in deutscher Hand befindlichen Khao Lak angekommen zu sein, erholten wir uns am Strand und organisierten uns die nächste Tour. Diese führte uns zunächst zu einer Herde Dickhäuter, auf denen wir eine kurze Runde durch den Dschungel geritten sind :) Begleitet hat uns dabei auch ein kleiner Babyelefant, der immer im Wechsel neugierig das Gelände errüsselt hat oder alternativ bei Muddi unterm Rockzipfel lang schlich. Nach dem faulen Teil auf dem Elefantenrücken ging es anschließend zu Fuß durch einen Mini-Dschungel zu einem einsamen kleinen Strand.

    IMG_20150318_223151IMG_20150318_223254

    IMG_20150318_223322IMG_20150318_223354

    Insgesamt findet man in Thailand noch so viele schöne, ruhige Ecken wo man fernab der durchaus vorhandenen Tourimassen ist. So war es bei unserem nächsten Stopp Ao Ngang, wo man super leckeres Street Food bekommt und auch der letzten Station in Thailand, Koh Lanta. Durch Zufall hatte sich ergeben, dass ein alter Kollege von mir auch grad da war. Vor unserem geplanten Wiedersehensbier trafen wir ihn witzigerweise bereits tagsüber im Meer bei einer Schnorcheltour. Das war insofern bemerkenswert, da leider viel zu viele Boote die gleiche Route nehmen und an den besten Spots locker 100 Leute im Wasser rumturnen.Unter anderem gab es z.B. eine Art Höhlentunnel, der einen ins Innere einer kleinen Insel führte. Hier haben Piraten früher ihre Beute versteckt, heute diente sie einer Gruppe von ca. 50 Kopftuch-bedeckten Thais für eine lautstarke Selfie-Orgie. Nichtsdestotrotz kann man die ganzen thailändischen Inseln mehr als empfehlen.

    IMG_20150318_223454IMG_20150318_223532IMG_20150318_223612

    Für uns ging es dann am Freitag nach Malaysia auf die nächste Insel namens Langkawi, die wir standesgemäß mit dem Roller erkundet haben. Verglichen mit Thailand war es da schon deutlich mehr organisiert. Man musste n Führerschein zeigen und sowohl Helm als auch T-shirt tragen :( die anderthalb Tage dort haben locker gereicht, so dass wir als vorletzten Stopp Penang ansteuerten. Aufgrund seiner Lage ist hier ein bunter Mit aus indischen, chinesischen und britischen Einflüssen zu spüren, was sich einerseits in den vielen unterschiedlichen Baustilen und anderseits dem Essen widerspiegelt. Steffi war vor drei Jahren schon mal da und so konnte sie mir wunderbar die Stadt mit seiner ganzen street art zeigen.

    IMG_20150318_224159IMG_20150318_223752IMG_20150318_223953

    Auch auf unser letzten Station in Asien hatten wir einen Guide: Kent, 45, Privatier, den ich vor 2 Jahren in Argentinien kennen gelernt habe. Er hat mehrere erfolgreiche Geschäfte aufgebaut und verkauft und ist seit 5 Jahren! um die Welt gereist. Umso schöner wars, dass wir ihn jetzt in seiner Heimat Kuala Lumpur treffen und bei ihm pennen konnten. Er nahm sich die Zeit, uns eine kleine Stadtführung zugeben mit viel lokalem Essen, Moschee- und Tempelbesuchen und natürlich dem obligatorischen Besuch der Twin Towers. Zwischendurch haben wir bei ihm am Pool nochmal die Sonne genossen und zusammen mit seinen chinesischen Freunden 10 Jahre alten Tee getrunken :) da wir den letzten Tag nicht im Betontdschungel verbringen wollten, haben wir nochmal einen Abstecher nach Norden gemacht, die ein oder andere Höhle angeschaut und versucht, nicht zu sentimental zu werden. Die nächste Reise kommt ja bestimmt, jetzt geht's aber erstmal zurück in die Heimat!!!

    IMG_20150318_223843IMG_20150318_224023IMG_20150318_223913

  • Asien 4 - Myanmar

    Um Myanmar gab es vor dem Trip die meisten Mysterien: bekommen wir problemlos ein Visum? Kann man wirklich nur frisch gebügelte Dollarscheine zum bezahlen nutzen? Würden uns Drogen-finanzierte War Lords das Leben schwer machen?
    Im Endeffekt war alles halb so wild, das Visum bekamen wir für (zu) viel Geld in Hanoi, Geldautomaten gibt es mittlerweile auch wie Sand am Meer (beim Abheben von 100 tsd kyat erhielt ich nen Stapel von 50 Geldscheinen) und in den eher touristischen Gegenden ist auch alles sicher. Es gibt aber schon einige Sachen, die wir so nur in Myanmar gesehen haben:
    • Fast alle Mädels (und auch einige Jungs) sind im Gesicht mit einer gelblichen Paste bemalt. Diese dient zum einem als Sonnenschutz und zum anderen als teils sehr kreatives makeup
    • Die Männer tragen alle traditionelle lange Röcke namens Longi
    • Zuerst dachten wir, die nehmens mit der Zahnpflege nicht so genau und haben Zahnfleischbluten. Tatsächlich kauen aber super viele Burmesen Betelnüsse , die sie nach ner Weile auf die Straße spucken

    IMG_20150310_204241IMG_20150310_204437IMG_20150310_213625

    IMG_20150310_202933IMG_20150310_213514

    Unser erster Stopp war Mandalay, der zweitgrößten Stadt des Landes im Landesinneren. Mein erster Eindruck, als wir ankamen: zwei kleine Jungs, die in einem riesigen Berg Müll spielten. Als Kontrast auf der anderen Seite unser frisch gebautes Hotel. Der Empfang glich dem in einem 5 Sterne Haus, es gab n Begrüßungsdrink, Erfrischung und das komplette Hotel Personal strahlte uns so an, als wären wir die ersten Gäste überhaupt. Überhaupt fand ich, dass die Menschen nochmal deutlich freundlicher waren als in den anderen Ländern zuvor. Auf der Straße wird einem zugewunken, 2 halbstarke mussten erstma aufm Hinterrad mit ihrem Moped neben mir her fahren und ham sich mega gefreut und für das ein oder andere gemeinsame Foto mussten Stef und ich auch herhalten.
    Nach der Besichtigung der längsten Holzbrücke der Welt und der ersten Ladung Tempeln und Palästen ging es weiter nach Kalaw, wo wir eigentlich ein wenig die Berglandschaft erkunden wollten. Nach einem Monat in Asien war es dann aber endlich soweit und wir haben uns beide ordentlich den Magen verdorben. Entsprechend lagen wir danach die Tage eher flach und tranken Tee. Zum Kotzen, sag ich Euch ;)

    IMG_20150310_203017IMG_20150310_205047IMG_20150310_204552

    IMG_20150310_203058IMG_20150310_204149

    Für unsere nächste Station, dem Inle - See hatten wir uns für ne Zugfahrt entschieden, da die Landschaft ein tolles Panorama bieten sollte und die Fahrt an sich schon ein Erlebnis sein soll (was allerdings auch auf die meisten Busfahrten zutrifft). Mangels Fitness hab ich leider fast die komplette Fahrt verschlafen, so dass ich wie Ihr nur Steffis Bilder als Eindruck habe. Der See an sich ist nochmal eine eigene Welt mit seinen kleinen Dörfern auf Holzpfählen und man denkt gar nicht, was da so alles produziert wird: super viel Silberschmuck, Zigaretten ohne Tabak und diverse Seidesachen. Die Fahrt über den See mit einem kleinen Long-tail Boot und die vielen Fischerboote, wo Männer mit Stelzen hinten drauf stehen, werden mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben.

    IMG_20150310_213434IMG_20150310_213553

    IMG_20150310_205519IMG_20150310_204819IMG_20150310_204909

    Wenn Asien generell und Myanmar im speziellen schon viele Tempel und Pagoden hat, dann ist Bagan wohl das non plus ultra. Die ehemalige Hauptstadt hat über 4000 davon zu bieten, die sich in einer mystischen Landschaft aus Gebirge und staubiger Steppe verteilen. Wir sind dort - wie fast alle - mit dem Elektroroller rum gedüst und haben uns einige der schönsten angeschaut. Tagsüber wird es aber brutal heiß, so dass wir dann meist an den Pool geflüchtet sind und lieber die Dämmerung für unsere Touren genutzt haben.

    IMG_20150310_205007IMG_20150310_204741IMG_20150310_205122

    IMG_20150310_223536IMG_20150310_223601

    Unser letzter Stopp war die unfassbar hässliche Hauptstadt Yangoon, über die man echt nix besonderes berichten kann. Außer vielleicht, dass es mittlerweile gar nicht mehr die Hauptstadt ist, da sich die Militärregierung vor einigen Jahren eine eigene künstliche Hauptstadt geschaffen hat, die wohl eher einer Geisterstadt gleicht. Wir waren nicht ganz unglücklich, als nächstes ins etwas zivilisiertere Bangkok zu fliegen...

  • Asien 3 - von Laos nach Thailand

    Nachdem wir in Hanoi und der Ha Long Bay ziemlich gefroren hatten, wars schön, in Laos aus dem Flugzeug zu steigen und wieder im Warmen zu sein. Unser erstes Ziel war Luang Prabang, einem gemütlichen kleinen Ort in den Bergen, der noch ziemlich von der französischen Kolonialzeit geprägt ist. Überall gab es kleine Cafés und Bäckereien, wo ganz viel Süßkram verkauft wurde. Zwischendurch die ganzen Mönche und Muddis in ihren Trachten - schon ein interessanter Kontrast. Tagsüber haben wir mit dem Rad die Stadt erkundet, die ein oder andere Pagode angeschaut und zwischendurch immer mal für nen Drink am Wasser gestoppt. Abends konnte man dann aufm Nachtmarkt von Jutebeuteln über Schnapsflaschen und Tee diverse Mitbringsel kaufen oder einfach nur die entspannte Atmosphäre genießen.
    Nach so viel Erholung ging es dann mal wieder mit dem Nachtbus ins goldene Dreieck in den Norden Laos'. Dort sind wir nicht zum Opium testen sondern vor allem, um uns nochmal ein wenig den Dschungel anzuschauen. Die zwei Tage Tour inkl Übernachtung unterm Sternenhimmel waren ganz schön anstrengend, aber unsere Verpflegung hat uns gut über den Tag gebracht: morgens Reis mit Fisch, mittags Reis mit Tomaten und abends endlich mal Reis, diesmal mit Büffelfleisch. Unser Guide erzählte mir, dass eine normale Portion für einen Laoten 1 Kilo!! Reis sei.

    IMG_20150225_145929IMG_20150225_150653IMG_20150225_150742

    Cool war, dass die komplette Zubereitung nur aus Natursachen bestand: der Reis wurde im Bambus gekocht, das Fleisch und der (selbst gefangene) Fisch auf Spießen im Feuer und der obligatorische Chili Dip in Bananenblättern gemacht und gegessen. Nachdem unser ca 1,40 m große Guide uns verpflegt hat, hat er sich immer erstmal n paar ordentliche Züge auf seiner Bambus Bong genehmigt :D nach dieser anstrengenden Tour waren wir fast schon froh, am nächsten Tag ne 10 Stunden Busfahrt nach Thailand zu haben.

    IMG_20150225_150011IMG_20150225_150242

    IMG_20150225_150335IMG_20150225_150133

    Da wir unser eigentliches Ziel Myanmar nicht direkt von Laos aus erreichen konnten, haben wir einen kleinen Umweg über Chiang Mai gemacht. Verglichen mit den andern drei Ländern ist es dort schon sehr westlich gewesen, trotzdem kann man natürlich viele Paläste anschauen und für n schmalen Taler leckere Currys essen. Mein Highlight war aber unser zwei Tage Ausflug in die Berge. Am ersten Tag ne richtig geniale Tour mit dem Mountainbike gemacht und abends bei ner Gastfamilie geschlafen, wo es sogar ne dringend nötige Massage gab.
    Am zweiten Tag gings dann zum "Flight of the Gibbon", einer riesigen Zipline / Seilbahn Strecke durch den Dschungel, wo man von Baumhaus zu Baumhaus schwingt und ab und zu auch mal Gibbons sehen kann :-) ich war ja anfangs echt ein wenig skeptisch wegen meiner latenten Höhenangst, aber man hat gar keine Zeit drüber nachzudenken und im Adrenalinrausch macht das unglaublich viel Spaß. Mehr als glücklich sind wir abends zurück nach Chiang Mai, haben uns auf dem Nachtmarkt Döner und Cocktails geholt und sind am nächsten Morgen nach Myanmar geflogen.

    IMG_20150225_150403IMG_20150225_150458IMG_20150225_150601

  • Asien 2 - Vietnam

    Ursprünglich stand Vietnam eigentlich gar nicht auf der Liste unserer Reiseziele, da Steffi hier vor drei Jahren schon mal war. Irgendwie hat sichs aber ergeben, dass wir doch nochmal hin sind. Als ich den letzten Eintrag verfasst hab, saßen wir ja grad im Karaoke Bus von koh kong nach ho chi minh, was schon planmäßig ne 12 Stunden Fahrt is. Wir hatten dann zudem das "Glück", erstens zur Sonderkontrolle an der Grenze zu dürfen und zweitens ein Paar Russen an Bord zu haben, die in dem naiven Glauben waren, ohne Visum und einen Rubel inner Tasche über die Grenze zu kommen. Nach gefühlten 3 Stunden, obskuren Geschichten, das gleich ein Freund mit Geld kommen würde, ner permanent heulenden Olga und einer pöbelnden Vietnamesin gings dann irgendwann doch weiter, so dass wir kurz vor Mitternacht endlich ankamen.
    In Ho-Chi-Minh hatten wir für 3 Tage ein gemütliches kleines Hotel, was nach den eher simplen Unterkünften in Kambodscha eine willkommene Abwechslung war. Nachdem wir ca. 12 Stunden am Stück geschlafen haben, hat mir Steffi dann am nächsten Tag die Gegend gezeigt. Vietnams größte Stadt hat über 7 Millionen Einwohner und rund 5 Millionen Mopeds, entsprechend kann man sich das Stadtbild vorstellen: geordnetes Chaos und ein durchgehendes Hup-Konzert. Unser erstes Ziel nach der obligatorischen Frühstückssuppe war das Kriegsmuseum, wo vor allem der Vietnam-Krieg aus einer nicht westlichen Sicht erklärt wird. Ziemlich beeindruckend und verstörend, was man da so zu sehen bekommen hat.

    IMG_20150224_113642IMG_20150224_113812IMG_20150224_123321

    Um dem Stadtleben wieder zu entfliehen, haben wir als nächstes einen Tagesausflug ins Mekong-Delta gemacht. Dort leben fast genau so viele Menschen wie in Ho-Chi-Minh Stadt, darunter viele auf Booten bzw. schwimmenden Häusern. Wir haben eine kleine Bootstour durch das Delta und die vielen kleinen Kanäle gemacht, war ein bisschen wie im Spreewald :D nächster Stopp war cu chi, einem über 200km langen Tunnelsystem, welches vom Vietcong während des Krieges genutzt wurde, um sich vor Luftangriffen zu schützen. Zum Ende hin gab es richtige Schulen, Büros und Lazarette unter der Erde und das alles bei 30 Grad, extrem stickiger Luft und diversem Viehzeug als Mitbewohner - keine sehr angenehme Vorstellung.

    IMG_20150224_113439IMG_20150224_113539

    Da Steffi wie gesagt schon einen Monat in Vietnam verbracht hat, sind wir direkt nach Hanoi geflogen. Dort fahren gefühlt noch mehr Mopeds umher, es ist noch lauter und die Leute rotzen in einer Tour auf die Straße - schon ziemlich anstrengend. Entspannen kann man dafür bei sehr leckerem Kaffee und vietnamesischem Barbecue :) Wir sind vor allem auch in den Norden geflogen, um uns die Ha Long Bay anzuschauen, einer Bucht aus knapp 2000 einzelnen Kalkfelsen und Höhlen und Drehort von James Bond ;)

    IMG_20150224_112820IMG_20150224_112939

    Durch diese beeindruckende Landschaft sind wir für 2 Tage mit einem Boot geschippert, haben uns Höhlen angeschaut, sind mit dem Kayak durch die Bucht gefahren und haben lecker asiatisch gegessen und gekocht. Langsam bin ich ein echter Profi im Rollen von Frühlingsrollen :-D Am ersten Abend schaute ich nach dem dinner so raus und dachte "cool, eine Feuershow"; tatsächlich war es aber ein anderes Ausflugsboot, was abgefackelt ist. Glücklicherweise ist niemandem etwas passiert, war schon ein komisches Gefühl, so mitten im Meer zu liegen und "nur" zugucken zu können. Wir sind aber wohlbehalten wieder zurück nach Hanoi, von wo aus es dann mit dem Flieger nach Laos ging.

    IMG_20150224_113053IMG_20150224_113252IMG_20150224_113341

  • Asien zum Ersten - Kambodscha

    Hello,
    grad bin ich auf dem Weg nach Vietnam und im Bus läuft schon wieder Karaoke, also schnell Kopfhörer aufsetzen und bissl bloggen. Die zwei Wochen in Kambodscha waren echt cool und n angenehm günstiger Kontrast zu Australien. Ein kleiner Vergleich: Bier 40 Cent vs 6 Dollar, richtig leckeres Essen 1-2 Dollar vs 15 Dollar für n Toast mit Rührei, 8 $ für ne Stange Kippen vs 20 $ für ne Schachtel (nein, ich hab trotzdem nicht angefangen zu rauchen) und 5 $ für n Privatzimmer vs 30 $ für n 12er Dorm. Das billige Preisniveau hängt natürlich damit zusammen, dass Kambodscha zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, was man auch überall merkt und sieht.
    Nachdem die roten Khmer um Pol Pot in den 70ern versucht haben, einen kommunistischen Bauernstaat aufzubauen und ein Großteil der Intellektuellen (dazu zählten bereits Brillenträger) umgebracht wurde, ist das Land in seiner Entwicklung um einige Jahrzehnte stehen geblieben. Es gibt unfassbar viele Bettler und Leute, die auf der Straße leben, aber man hat trotzdem das Gefühl, dass sie eine positive, optimistische Sicht haben. Zumindest wird man fast immer angelächelt, selbst wenn man auch nach dem zehnten Mal fragen noch keine Armbändchen oder sonst was kaufen will.

    IMG_20150206_015059IMG_20150206_015008
    Die ersten 5 Tage haben wir in Phnom Penh verbracht, versucht mit dem Fahrrad durch das Verkehrschaos zu kommen, Paläste und Pagoden angeschaut und viel lecker gegessen und getrunken. Und damit wir zuhaus ähnlich gut essen können, haben wir einen kambodschanischen Kochkurs gemacht, bei dem neben klassischen Frühlingsrollen auch das Nationalgericht "Amok" gekocht wurde: in Bananenblättern gekochter Fisch. Wenn das mit der Jobsuche nach unserer Rückkehr in Berlin nix wird, machen wir einfach n kambodschanisches Café auf - es schmeckt einfach fantastisch ;)

    IMG_20150206_014809IMG_20150203_112326IMG_20150203_112424

    Nach einer der zahlreichen Busfahrten über die Buckelpisten inkl. Panne und 2 Stunden in der Mittagssonne war unser nächster Stopp Angkor Wat, der mehr als 1000 Jahre alten Tempelstadt, die auch als achtes Weltwunder bezeichnet wird. Man kennt von Bildern immer nur den "Haupttempel", aber insgesamt ist das Gebiet über 200qkm groß mit vielen vielen versteckten kleinen Ruinen, die wir mit dem Rad erkundet haben. Die verlassenen Anlagen mit riesigen Bäumen, die sich langsam über die Mauern ranken, wirken schon ziemlich unwirklich - kein Wunder, dass die Filmemacher von Tomb Raider hier fleißig gedreht haben.
    IMG_20150203_112541IMG_20150203_113230

    IMG_20150203_112622IMG_20150203_113501
    Nach 3 Tagen Tempel anschauen ist dann auch mal wieder gut und so ging es weiter gen Süden an die Küste, wo wir an menschenleeren Stränden (zumindest auf unserer Insel) die Eindrücke der letzten Tage verarbeitet haben. Ich hätte da locker ne Woche verbringen können, aber wir wollen ja noch das ein oder andere Land sehen. Daher war unser letzter Stopp in Kambodscha Koh Kong, wo wir mal wieder eine Dschungeltour gemacht haben. Dort gibt es nämlich noch Tiger, Leoparden und wilde Elefanten. Gesehen haben wir keinen der drei, was wahrscheinlich auch besser so war ;) von den angeblich zahlreichen Malaria Mücken wurden wir auch verschont und so gings wohl behalten nach Vietnam...

    IMG_20150203_112841IMG_20150203_113129

  • Aussie zum Dritten

    Mal wieder eine schöne Busfahrt gerade durch Kambodscha, gute Gelegenheit die letzte Etappe unseres Aussie Trips runter zu schreiben. Unser erster Stopp war byron bay, einem kleinen alternativen Örtchen. Falls ich irgendwann mal auswandern sollte, wäre Byron auf jeden Fall ganz weit oben auf der Liste möglicher Orte. Super lässige Atmosphäre, viele coole Bars und Cafés, n geiler Strand und nur entspannte Leute, darunter zahlreiche Hippies. Stef gings ähnlich wie mir und so stand fest, dass wir Silvester auch hier verbringen werden.

    IMG_20150125_214227IMG_20150123_155035
    Zunächst stand aber noch Weihnachten an, wo wir in Brisbane ein Appartement gemietet hatten. Im Prinzip haben wir die Tage nur lecker gegessen, noch leckerer getrunken und einfach gefaulenzt. Richtige Weihnachtsstimmung kam bei knapp 30 Grad zwar nicht auf, aber waren trotzdem ein paar schöne Tage. Vor allem war es nach 3 Wochen im Auto mal ganz angenehm, in nem richtigen Bett zu schlafen.
    Für die Tage nach Weihnachten hatten wir uns ne Tour auf Fraser Island gebucht. Da die Insel komplett aus Sand besteht, heizt man da nur mit Jeeps umher und der Strand glich zum Teil eher ner Rennstrecke. Definitiv aber ne super (anstrengende) Erfahrung, mal selbst durch die Dünen zu fahren. Abends waren wir immer in nem Camp u.a. zusammen mit zahlreichen besoffenen Iren, zwei lustigen chinesischen Mädels, die alles und jeden - vor allem aber sich selbst - fotografiert haben und natürlich vielen vielen Deutschen. Im Meer kann man wegen der Haie leider nicht baden gehen, dafür gibt's aber die Champagner Pools - natürliche Felsformationen, direkt am Meer, wo permanent Wellen ran klatschen und dadurch das Wasser so sprudelt wie ne Flasche Moët. Besagte Haie haben wir zwar nicht gesehen, dafür aber wie schon auf Hawaii einige Mantas und Schildkröten :)

    IMG_20150123_160825IMG_20150123_161323

    IMG_20150123_160753IMG_20150125_214320

    Nach diesen 3 Tagen war dann auch schon Silvester gekommen und wir machten uns auf den Weg nach Byron Bay, wo wir ganz gechillt am Strand ohne großes Feuerwerk ins neue Jahr gestartet sind. Steffi behauptet ja, dass ich an dem abend ziemlich betrunken war. Ich erinnere mich aber noch an alle Details ;)
    Unsere (fast) letzten Tage verbrachten wir in Surfers Paradise, von wo aus unser Flug in die Südsee ging. Nach viel hin und her hatten wir uns für Vanuatu entschieden, einem kleinen Inselstaat mit großer Sprachvielfalt: mehr als 120 verschiedene Sprachen / Dialekte werden dort gesprochen. Die Ankunft dort war, wie man sich die Südsee vorstellt: super freundliche Menschen mit Blumenkränzen spielten auf der Ukulele und sangen fröhlich vor sich hin.
    Nachdem wir uns die beschauliche Hauptstadt Port Vila zunächst zu Fuß angeschaut haben, wurde am nächsten Tag die ganze Insel erkundet. In den kleinen Dörfern auf dem Land leben die Leute noch fernab von Facebook, HD TV und anderem Zeugs. Dafür haben sie Kava. Viel Kava. Das ist ne Wurzelfrucht, die klein geraspelt wird und dann mit Wasser gemischt. Traditionell war es nur den Männern erlaubt, den Drink zu nehmen, um z.B. mit Geistern sprechen zu können. Heute ist es schon ein wenig lockerer und so haben auch wir beide unsere Kava Erfahrungen im Rahmen einer kleinen Zeremonie gemacht. Uiuiui sag ich nur ;) Die Vanuati sind natürlich schon dran gewöhnt und trinken das des öfteren, uns haben zwei Kokosschalen voll gereicht!

    IMG_20150123_160939IMG_20150123_161006IMG_20150123_161218

    Die Amis haben Vanuatu im zweiten Weltkrieg als Basis für knapp 500.000 Soldaten genutzt und so finden sich noch zahlreiche alte Panzer, abgestürzte Flugzeuge über die Insel verteilt. Ein lustiger alter Opa hat daraus in einer Blechhütte ein Kriegsmuseum gemacht und uns ein bissl was dazu erzählt. Sein Highlight waren allerdings nicht die ganzen Waffen etc. sondern alte Cola Flaschen, die aus unterschiedlichen Städten kamen. Darüber wurde ca. 10 Minuten referiert :-)

    IMG_20150123_161137IMG_20150123_161048
    Leider war Regenzeit und wir konnten gar nicht mehr so viel machen, am vorletzten Tag waren wir aber nochmal mit einem Boot auf einer einsamen Insel bei Traumwetter, haben uns gesonnt, viele viele bunte Fische beim Schnorcheln gesehen und es uns gut gehen lassen. Gut erholt ging es dann nochmal zurück nach Brisbane für zwei Tage, von wo aus wir nach Asien gestartet sind. Dazu dann demnächst mehr...

  • Roadtrip

    Grad sitz ich im Flieger von Vanuatu nach Brisbane und nutz mal die Zeit für den nächsten Eintrag. Nachdem wir drei zunächst Adelaide angeschaut haben, mussten wir noch die Zeit bis zum Abflug am nächsten Morgen totschlagen. Leider ist der Flughafen nachts geschlossen und so wurden es 7 sehr lange Stunden in einem Pub. Irgendwie haben wirs überstanden und landeten dann in tropischer Hitze in Cairns, wo wir direkt in den Hostel Pool springen konnten :-) Wir hatten nun gut zwei Wochen Zeit, um rund 2000km nach Süden zu fahren. Weil wir aber nochmal in den Dschungel wollten, gings zunächst in Richtung Norden. Auf dem Weg dahin stand bei gefühlten 40 Grad ein Anhalter in der Mittagssonne und wir entschlossen uns, den armen Kerl mitzunehmen. Wie sich rausstellte, war er ebenfalls aus Berlin und leistete uns die nächsten Tage Gesellschaft. Überhaupt hat man in Australien das Gefühl, dass fast nur Deutsche unterwegs sind. Selbst bei unserer 6 Stunden Wanderung durch den Dschungel trafen wir neben einigen Schlangen, Waranen und zahlreichen Blutegeln nur auf Landsleute.
    IMG_20150119_201920IMG_20150119_202024IMG_20150119_202412

    Unser Weg südwärts ging entlang einer traumhaften Küste mit weißen, breiten Stränden. Blöd ist nur, dass man nirgends einfach mal ins Wasser springen kann, da den ganzen Sommer Quallen drin schwimmen, deren Gift im schlimmsten Fall tödlich ist. In einigen Orten gibt's daher zumindest abgesperrte Bereiche im Meer, wo unter Wasser Zäune sind, die die Quallen abhalten sollen. So zum Beispiel auch in Port Douglas, unserem nächsten Stopp. Wir sind noch entspannt baden gegangen, zwei Tage später ist da einer gestorben. Grund war jedoch keine Qualle, sondern ein Hai (wie der wohl durch den Zaun gekommen sein mag...)
    Als ob das nicht genug fiese Tiere wären, sind überall noch Warnschilder vor Krokodilen.

    IMG_20150119_205417IMG_20150119_205342

    Um uns die ganzen Tiere mal in einer etwas "geschützten" Umgebung anzuschauen, sind wir in einen animal Park gegangen, mein Highlight war der Wombat - das gechillteste Tier überhaupt (hat sich vom Ranger die ganze Zeit den Bauch kraulen lassen :-) und als es ihm zu viel war, hat er ihn einfach angepinkelt) ansonsten gab es zahlreiche aggressive Enten und Kängurus, die einem aus der Hand gefressen haben. Ebenfalls beim Fressen zugeschaut haben wir den Krokodilen, allerdings aus sicherer Distanz: die Ranger haben ein Stück Fleisch über das völlig trübe Wasser gehalten und auf einmal springt son 5 Meter langes Wesen hoch und gönnt sich mit net lauten Schnappen das Leckerli. Bei der Wahl unserer Zeltplätze in den nächsten Tagen hat dieses Schauspiel insbesondere bei Marty, der ja im Zelt eischlafen musste, nen bleibenden Eindruck hinterlassen...
    IMG_20150119_205203IMG_20150119_205232IMG_20150119_205310

    Nächster Stopp war Airlie Beach, wo wir dann endlich mal im great barrier reef schnorcheln gegangen sind. Mit einem ca. 80 Jahre alten Segelschiff, dass schon ein paar Abenteuer erlebt hat, gings es zu den whitsunday island: weisse Strände, kristallklares Wasser und viele viele bunte Fische. Einfach traumhaft! Nach diesen zwei Tagen stand dann erstmal essen und trinken im Vordergrund: erst in Rockhampton, dem "Steak Capital Australias" lecker gegessen und anschließend in Bundaberg die örtliche Rum-Distillerie besichtigt und diverse Schnäpse gekostet und für den Wegverzehr gekauft :-)
    Langsam gehen mir die Superlative aus, aber unser anschließender Stop war wirklich ein einmaliges Erlebnis: jedes Jahr zwischen November und Januar kommen an einem kleinen Küstenabschnitt riesige Meeresschildkröten an Land und legen dort ihre Eier ab. Wir hatten Glück und konnten aus nächster Nähe anschauen, wie sie erst aus dem Ozean kommt, dann ca. Ne Stunde ein Loch buddelt, ihre Eier legt, alles wieder zugräbt und verschwindet. Schildkröten sind erst im hohen Alter (30 Jahre...) soweit, dass sie für Nachwuchs sorgen. Anhand von Sendern konnte der Ranger feststellen, dass unsere Schildi genau mein Jahrgang war :-)
    IMG_20150119_204702IMG_20150119_204752

    IMG_20150119_204842IMG_20150119_205118
    Mit diesen tollen Eindrücken gings weiter gen Süden über Rainbow Beach, einem der schönsten Strände überhaupt, extremen Gewittern zwischendurch In Noosa und schließlich nochmal in die Berge. Hier haben wir eine kleine Nachtwanderung gemacht, die uns in eine grün leuchtende Höhle führte. An der Decke saßen nämlich tausende Glühwürmchen, die das ganze wie ein Sternenhimmel aussehen ließen. Auf dem Weg dahin sind wir beinahe über eine ca. 2 Meter lange Python gestolpert, die nicht wirklich interessiert daran war, uns schnell Platz zu machen :-)
    Danach war schon Martys letzter Abend is Aussie angebrochen und wir verabschiedeten ihn standesgemäß mit einem Bbq am Strand, die man eigentlich überall an der Küste kostenlos nutzen kann. Nur vernünftige Würste jibts nich. Nachdem wir Marty zum Flughafen gebracht hatten, war ich also mit Steffi allein. Was wir da so erlebt haben, erzähl ich Euch beim nächsten Eintrag...

    IMG_20150119_205042IMG_20150119_205001

  • Aussie, die Erste

    Ich bin jetzt schon über 6 Wochen unterwegs und habe es immer noch nicht auf die Reihe bekommen, die vielen Erlebnisse in Australien runter zu schreiben. Jetzt bin ich auf Vanuatu in der Südsee und seit Tagen ist nur Kackwetter - also starte ich mal wieder n Versuch :-)
    Los ging es wie gesagt in Melbourne, wo mich Steffi In Empfang nahm und auch für die nächsten Tage meinen Guide spielte, da sie schon einige Wochen hier verbracht hatte. Melbourne mit seinen vielen kleinen Cafés und Bars hat schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Berlin und war so ein super Start, um sich erstmal zu aklimatisieren. Hat irgendwie trotzdem nicht so recht geklappt, denn schon nach 2 Tagen war ich direkt mal krank.
    Da wir aber einiges vor hatten, gings unter ordentlich Medikamenteneinfluss Richtung Süden. Unser Auto war gleichzeitig der schlafplatz für die kommende Woche, Lumatra hinten rein geknallt und los gings auf der linken Seite :-) Erster Stopp war Philipp Island, wo jeden Abend kleine Pinguine von der Jagd zurück kehren, um den hungrigen Nachwuchs zu versorgen. Pünktlich zum Sonnenuntergang kommen erst einige Mutige und dann immer mehr aus dem Wasser gewatschelt. Das Spektakel haben wir uns ne Stunde angeschaut und uns danach selbst nen Schlafplatz gesucht. Dabei liefen uns auch die ersten Kängurus über den Weg - es sollten bei Weitem nicht die letzten bleiben.
    Die nächsten Tage ging es weiter auf der Great Ocean Road entlang der Pazifikküste, wo man am liebsten alle 5 Minuten für ein Foto anhalten will. Ein weiteres Highlight war auf jeden Fall die erste Begegnung mit Koalas :-) wenn man ein wenig ins Hinterland geht und die vielen Eukalyptusbäume rauf schaut, sieht man ziemlich schnell einige der wuschligen Kollegen. Zunächst dachte ich, mein Magen knurrt aber laut. Tatsächlich war es aber ein Koalamännchen, dass anscheinend einer Dame imponieren wollte und die anderen Jungs rundherum vertreiben wollte. So ein Verhalten traut man diesen süßen Tieren echt nicht unbedingt zu, wenn man sie eigentlich nur halb schlafend und faul rum liegend kennt.
    Nach diesen vielen Tier-Begegnungen war der nächste Zwischenstopp dann Apollo Bay, wo meine liebe Cousine Katja seit 2 Jahren wohnt. Pünktlich zu ihrem Geburtstag im Dezember gab's Glühwein bei 20 Grad Außentemperatur und es wurde gegrillt :-) Da wir noch über 1000km zu fahren hatten, gings schon nach 2 Tagen weiter entlang der Küste, durch ewig lange Steppe in Richtung Berge.
    Um den Eintrag nicht noch länger werden zu lassen, kürze ich mal ab und springe zu unserem Besuch in Hahndorf über. Wie ihr euch beim Namen vermutlich denken könnt, ist das ein Dorf deutschen Ursprungs. Und so gab es nach einer langen Woche endlich wieder deutsches Bier und ne Wurst mitten in Südaustralien :-) gut gestärkt gings weiter nach Tanunda, einer Weinregion, wo wir Steffis Kumpel Marty abgeholt haben. Mit ihm zusammen starteten wir dann den nächsten Roadtrip. Fortsetzung folgt...

    SAM_1551~2SAM_1562~2SAM_1536~2SAM_1544~2SAM_1545~2

  • Ab in den Süden

    Hallo Freunde, 
    nach längerer Pause werde ich hier im Blog mal wieder ein paar Reiseberichte schreiben, um euch von meiner aktuellen Tour zu berichten.
    Dienstag abend ging es mit sportlichem Kurzhaarschnitt von Berlin nach Melbourne. Aufgrund der ca. 20000km Distanz gibt's bisher noch keinen Direktflug. Erster Stop war daher zunächst Abu Dhabi. Dort kam ich morgens um 7 an und hatte extra einen späten Weiterflug gewählt, so dass ich mir noch ein wenig die Stadt anschauen kann.
    Nunja, insgesamt wars ein eher durchwachsener Aufenthalt (und das sag ich nicht nur, weil ich den Text übermüdet aufm zweiten Flug schreib und immer noch 9 Stunden zu fliegen sind |-O) 
    Warum? Ich hatte den Eindruck, Abu Dhabi ist eine einzige Baustelle und das, was schon fertig is, sind unüberschaubare Malls. Klar sehen die Wolkenkratzer beeindruckend aus, aber irgendwie wirkt alles so künstlich und vor allem ohne Leben. Naja, ich habe das beste draus gemacht, die pralle Sonne genossen, Eis gegessen und viel Bus gefahren :-) 
    Abends ging es dann weiter Richtung Melbourne, wo mich Steffi 13 Stunden später empfing.
    Bis demnächst 
     

    2015-01-12_11.59.18 SAM_1396~2SAM_1392~3

  • Buenos Aires

    Hello,

    Buenos Aires ist ne grossartige Stadt, wenn auch etwas zu gross fuer mich :) es faengt schon bei dem uebelsten Chaos am Busterminal an und wenn man dann auf den 12-spurigen Strassen durch die Stadt kriecht, weiss man, was dis fuern Moloch is.

    Die Gegend in der unser Hotel war, is super schoen. Jede Menge Cafes und Bars sowie Boutiquen zum Shoppen. N bisschen wie der Prenzlauer Berg, nur ohne Schwaben ;)
    Gut Essen kann man natuerlich auch - ich hab mehr als 1 perfektes Steak gegessen!

    Abends waren wir jeden Tag feiern, daher hab ich eben auf meinem ersten 11 Stundenflug wie ein Baby geschlafen. In BA haben wir uns mit ein paar Australiern getroffen und die haben alle einen kleinen Schaden, also perfekt zum Partymachen.

    Das Nachtleben is vergleichbar mit Berlin, sowohl von der Musik als auch den Zeiten. Auch die Sonnenbrillenfraktion treibt sich hier in den Clubs rum ;)

    Eines der Highlights war das Fussballspiel der Boca Juniors. Von der Atmosphaere nicht mal ansatzweise vergleichbar mit deutschen Stadien. Die Fans machen einfach 2 Stunden Daueralarm. Selbst bei den 2 Gegentoren haben sie eher noch mehr gesungen und Party gemacht. Grandios!!

    Montag waren wir bei ner Art "Trommelshow", was jetz erstma nich so spannend klingt. Is bissl schwer zu beschreiben, aber im Prinzip isses wie n kleiner Karneval, wo alle Leute tanzen und einfach ne gute Zeit haben.

    Gestern war dann schon der letzte Tag, wo wir nochmal n Ausflug nach Tigre gemacht haben. Dort muenden mehrere grosse Fluesse ineinander, wodurch ganz viele kleine Inseln und Wasserstrassen entstanden sind. Ein wenig vergleichbar mit Venedig. Abends gings dann mitm Flieger nach Dallas, wo ich gerade fuer 10 Stunden die Zeit totschlage, daher auch der lange Eintrag ;)

    Freu mich auf Deutschland, auch wenns in Shorts sicher ein wenig frisch wird bei der Ankunft...

    Bis bald

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.